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Erstes Buch von Adam und Eva · Kapitel 29

Als aber der barmherzige Gott sah, dass Satan Adam mit seinen vielen Listen töten wollte, und sah, dass Adam sanftmütig und ohne Falsch war, sprach Gott mit lauter Stimme zu Satan und verfluchte ihn.

2Da flohen er und seine Heerscharen, und Adam und Eva blieben auf der Spitze des Berges stehen; von dort sahen sie unter sich die weite Welt, hoch über der sie waren. Doch keine der Heerscharen sahen sie, die immer wieder bei ihnen gewesen waren.

3Sie weinten, Adam und Eva, vor Gott und baten ihn um Vergebung.

4Da kam das Wort Gottes zu Adam und sprach zu ihm: „Wisse und verstehe von diesem Satan, dass er danach trachtet, dich und deine Nachkommen nach dir zu täuschen.“

5Und Adam weinte vor dem Herrn Gott und bat und flehte ihn an, ihm etwas aus dem Garten zu geben, als Zeichen, woran er sich trösten könne.

6Und Gott bedachte Adams Gedanken und sandte den Engel Michael bis an das Meer, das bis nach Indien reicht, um von dort goldene Ruten zu holen und zu Adam zu bringen.

7Dies tat Gott in seiner Weisheit, damit diese goldenen Ruten, die bei Adam in der Höhle waren, nachts Licht um ihn verbreiteten und seiner Furcht vor der Finsternis ein Ende machten.

8Da ging der Engel Michael auf Gottes Befehl hinab, nahm goldene Ruten, wie Gott ihm geboten hatte, und brachte sie zu Gott.

Wörter in diesem Kapitel

Was diese Wörter im Original bedeuteten – und wo sie noch vorkommen.

Englischer Text: The Forgotten Books of Eden, The First Book of Adam and Eve (New York: Alpha House), translated by S. C. Malan, Rutherford H. Platt Jr. (ed.), 1926 (gemeinfrei). Deutsch: Übersetzung von Lux Veritas auf Grundlage dieser Ausgabe.

Quelle: The Forgotten Books of Eden, The First Book of Adam and Eve (New York: Alpha House), translated by S. C. Malan, Rutherford H. Platt Jr. (ed.) (1926) · gemeinfrei