Erstes Buch von Adam und Eva · Kapitel 22
Da sprach Adam zu Gott: „Ich verdorre in der Hitze, ich bin matt vom Gehen, und ich will nicht in dieser Welt sein. Und ich weiß nicht, wann du mich von hier wegnehmen wirst, um zu ruhen.“
2Da sprach Gott, der Herr, zu ihm: „O Adam, es kann jetzt nicht sein, nicht bevor du deine Tage vollendet hast. Dann werde ich dich aus diesem elenden Land herausführen.“
3Und Adam sprach zu Gott: „Solange ich im Garten war, kannte ich weder Hitze noch Mattigkeit, weder Umherziehen noch Zittern, noch Furcht; jetzt aber, seit ich in dieses Land gekommen bin, ist all dieses Leid über mich gekommen.“
4Da sprach Gott zu Adam: „Solange du mein Gebot hieltest, ruhten mein Licht und meine Gnade auf dir. Als du aber mein Gebot übertratst, kamen Kummer und Elend in diesem Land über dich.“
5Und Adam schrie und sprach: „O Herr, schneide mich dafür nicht ab, und strafe mich nicht mit schweren Plagen, und vergilt mir auch nicht nach meiner Sünde; denn wir haben aus eigenem Willen dein Gebot übertreten und dein Gesetz missachtet und versucht, wie du Götter zu werden, als der Feind Satan uns betrog.“
6Da sprach Gott wiederum zu Adam: „Weil du in diesem Land Furcht und Zittern ertragen hast, Mattigkeit und Leiden, Treten und Umhergehen, indem du auf diesen Berg gingst und von ihm aus sterben wirst, werde ich all dies auf mich nehmen, um dich zu retten.“
Wörter in diesem Kapitel
Was diese Wörter im Original bedeuteten – und wo sie noch vorkommen.
Englischer Text: The Forgotten Books of Eden, The First Book of Adam and Eve (New York: Alpha House), translated by S. C. Malan, Rutherford H. Platt Jr. (ed.), 1926 (gemeinfrei). Deutsch: Übersetzung von Lux Veritas auf Grundlage dieser Ausgabe.
Quelle: The Forgotten Books of Eden, The First Book of Adam and Eve (New York: Alpha House), translated by S. C. Malan, Rutherford H. Platt Jr. (ed.) (1926) · gemeinfrei