Josef und Aseneth · Kapitel 9
Asenath freute sich über den Segen des Joseph mit überaus großer Freude. Dann eilte sie und stieg allein in ihr Obergemach hinauf und fiel krank auf ihr Bett, denn in ihr waren Freude und Trauer und große Furcht; und ein ununterbrochener Schweiß bedeckte sie, als sie diese Worte von Joseph hörte und als er im Namen des Höchsten Gottes zu ihr sprach.
2Dann weinte sie mit großem und bitterem Weinen, und sie wandte sich in Buße von ihren Göttern ab, die sie zu verehren pflegte, und von den Götzen, die sie verschmähte, und wartete, bis der Abend kam. Joseph aber aß und trank, und er befahl seinen Dienern, die Pferde vor ihre Wagen zu spannen und durch das ganze Land zu fahren.
3Pentephres sprach zu Joseph: „Mein Herr möge heute hier übernachten, und am Morgen magst du deinen Weg gehen.“ Joseph aber sprach: „Nein, ich will heute fortgehen, denn dies ist der Tag, an dem Gott begann, alle seine Geschöpfe zu machen; und am achten Tag kehre ich auch zu euch zurück und werde hier übernachten.“
Wörter in diesem Kapitel
Was diese Wörter im Original bedeuteten – und wo sie noch vorkommen.
Englischer Text: Joseph and Asenath: The Confession and Prayer of Asenath, Daughter of Pentephres the Priest (London: SPCK), E. W. Brooks, 1918 (gemeinfrei). Deutsch: Übersetzung von Lux Veritas auf Grundlage dieser Ausgabe.
Quelle: Joseph and Asenath: The Confession and Prayer of Asenath, Daughter of Pentephres the Priest (London: SPCK), E. W. Brooks (1918) · gemeinfrei