Erstes Buch von Adam und Eva · Kapitel 8
Da weinte Adam und sprach: „O Gott, als wir im Garten lebten und unsere Herzen erhoben waren, sahen wir die Engel, die im Himmel Lob sangen; jetzt aber können wir nicht mehr sehen, wie wir früher sahen; nein, seit wir in die Höhle gekommen sind, ist uns die ganze Schöpfung verborgen.“
2Da sprach Gott der Herr zu Adam: „Als du mir unterworfen warst, hattest du eine strahlende Natur in dir, und deshalb konntest du Dinge in der Ferne sehen. Nach deiner Übertretung aber wurde dir deine strahlende Natur entzogen; und es wurde dir nicht belassen, Dinge in der Ferne zu sehen, sondern nur in der Nähe, entsprechend der Fähigkeit des Fleisches; denn es ist tierisch.“
3Als Adam und Eva diese Worte von Gott gehört hatten, gingen sie ihres Weges, lobten und verehrten ihn mit betrübtem Herzen.
4Und Gott hörte auf, mit ihnen zu reden.
Englischer Text: The Forgotten Books of Eden, The First Book of Adam and Eve (New York: Alpha House), translated by S. C. Malan, Rutherford H. Platt Jr. (ed.), 1926 (gemeinfrei). Deutsch: Übersetzung von Lux Veritas auf Grundlage dieser Ausgabe.
Quelle: The Forgotten Books of Eden, The First Book of Adam and Eve (New York: Alpha House), translated by S. C. Malan, Rutherford H. Platt Jr. (ed.) (1926) · gemeinfrei