Erstes Buch von Adam und Eva · Kapitel 25
Gott aber wusste, dass Adam glaubte, er solle sich oft selbst töten und ihm sein Blut als Opfer darbringen.
2Darum sprach er zu ihm: „O Adam, töte dich nie wieder so, indem du dich von jenem Berg hinabstürzt.“
3Adam aber sprach zu Gott: „Ich dachte daran, mir sogleich das Leben zu nehmen, weil ich deine Gebote übertreten habe und aus dem schönen Garten herausgekommen bin; und wegen des hellen Lichtes, dessen du mich beraubt hast; und wegen des Lobes, das ohne Unterlass aus meinem Mund strömte; und wegen des Lichtes, das mich bedeckte.
4Doch aus deiner Güte, o Gott, verwirf mich nicht ganz; sei mir vielmehr gnädig, sooft ich sterbe, und bring mich wieder zum Leben.
5Dadurch wird kundwerden, dass du ein barmherziger Gott bist, der nicht will, dass jemand zugrunde geht; der es nicht liebt, dass einer fällt; und der niemanden grausam, schlecht und zur völligen Vernichtung verurteilt.“
6Da schwieg Adam.
7Und das Wort Gottes kam zu ihm, segnete ihn, tröstete ihn und schloss mit ihm einen Bund, dass er ihn am Ende der ihm bestimmten Tage retten werde.
8Dies war also das erste Opfer, das Adam Gott darbrachte; und so wurde es seine Gewohnheit.
Wörter in diesem Kapitel
Was diese Wörter im Original bedeuteten – und wo sie noch vorkommen.
Englischer Text: The Forgotten Books of Eden, The First Book of Adam and Eve (New York: Alpha House), translated by S. C. Malan, Rutherford H. Platt Jr. (ed.), 1926 (gemeinfrei). Deutsch: Übersetzung von Lux Veritas auf Grundlage dieser Ausgabe.
Quelle: The Forgotten Books of Eden, The First Book of Adam and Eve (New York: Alpha House), translated by S. C. Malan, Rutherford H. Platt Jr. (ed.) (1926) · gemeinfrei