Brief des Ignatius an die Smyrnäer · Kapitel 4
Dies aber mahne ich euch, Geliebteste, da ich weiß, dass ihr selbst so gesinnt seid. Doch wache ich rechtzeitig über euch, um euch vor wilden Tieren in Menschengestalt zu schützen, Männern, denen ihr nicht nur nicht aufnehmen, sondern, wenn möglich, nicht einmal begegnen solltet; betet nur für sie, ob sie vielleicht umkehren. Das ist freilich schwer, doch Jesus Christus, unser wahres Leben, hat Macht darüber.
2Denn wenn unser Herr diese Dinge nur dem Schein nach getan hätte, dann wäre auch ich nur dem Schein nach gefangen. Und warum habe ich mich dann dem Tod ausgeliefert, dem Feuer, dem Schwert, den wilden Tieren? Doch nahe beim Schwert, nahe bei Gott; in Gesellschaft der wilden Tiere, in Gesellschaft Gottes. Nur im Namen Jesu Christi, damit wir mit ihm zusammen leiden. Ich ertrage alles, weil er selbst mich befähigt, er, der vollkommene Mensch ist.
Englischer Text: The Apostolic Fathers (London: Macmillan, 1891), Ignatius to the Smyrnaeans, J. B. Lightfoot and J. R. Harmer, 1891 (gemeinfrei). Deutsch: Übersetzung von Lux Veritas auf Grundlage dieser Ausgabe.
Quelle: The Apostolic Fathers (London: Macmillan, 1891), Ignatius to the Smyrnaeans, J. B. Lightfoot and J. R. Harmer (1891) · gemeinfrei