Jakobsleiter · Kapitel 3
Und während ich mein Gebet noch sprach, erschien vor meinem Angesicht eine Stimme, die sagte: Sarekl, Fürst derer, die sich freuen, der du über den Gesichten bist, geh und lass Jakob die Deutung des Traumes verstehen, den er gesehen hat, und zeige ihm alles, was er gesehen hat; zuerst aber segne ihn.
2Und der Erzengel Sarekl kam zu mir, und ich sah: Es war ein schreckliches Angesicht. Aber ich fürchtete mich nicht vor seinem Blick, denn das Angesicht, das ich in meinem Traum gesehen hatte, war mehr als dies, und ich fürchtete das Angesicht eines Engels nicht.
3Und der Engel sprach zu mir: Wie ist dein Name? Und ich sagte: Jakob. Er aber sprach zu mir: Dein Name soll von nun an nicht mehr Jakob genannt werden, sondern dein Name soll wie mein Name sein, Israel.
4Und als ich aus Fandana in Syrien kam, um meinem Bruder Esau entgegenzugehen, kam er zu mir, segnete mich und nannte meinen Namen Israel, und er sagte mir seinen Namen nicht, bis ich ihn beschwor; dann sagte er mir: Weil du warst . . .
Englischer Text: The Lost Apocrypha of the Old Testament, The Ladder of Jacob (London: SPCK), M. R. James, 1920 (gemeinfrei). Deutsch: Übersetzung von Lux Veritas auf Grundlage dieser Ausgabe.
Quelle: The Lost Apocrypha of the Old Testament, The Ladder of Jacob (London: SPCK), M. R. James (1920) · gemeinfrei