Damaskusschrift · Kapitel 20
Was die genaue Angabe ihrer Zeiten betrifft, um Israel an all dies zu erinnern: Siehe, es wird genau behandelt im Buch der Einteilungen der Zeiten nach ihren Jubiläen und ihren Wochen.
2Und an dem Tag, an dem der Mann sich auferlegt, zum Gesetz des Mose umzukehren, wird der Engel Mastema von ihm weichen, wenn er sein Wort hält.
3Darum wurde Abraham am Tag seines Erkennens beschnitten.
4Was er sagte: „Was über deine Lippen gegangen ist, sollst du halten“, um es zu erfüllen —
5Kein bindender Eid, den ein Mann auf sich nimmt, um ein Gebot des Gesetzes zu erfüllen, soll er aufheben, auch nicht unter Gefahr des Todes.
6Nichts, was ein Mann auf sich nimmt, um das Gesetz zunichtezumachen, soll er bestätigen, auch nicht unter Gefahr des Todes.
7Was den Eid der Frau betrifft, dessen Ungültigkeit Mose sagte, so soll kein Mann einen Eid für ungültig erklären, den kein Mann kannte.
8Er soll bestätigt werden. Und ob er ihn für ungültig erklären oder den Bund übertreten soll, er soll ihn für ungültig erklären und nicht bestätigen.
9Und so gilt das Gesetz auch für ihren Vater. Was das Gesetz der Opfer betrifft: Kein Mann soll etwas für den Altar unter Zwang geloben.
10Auch sollen die Priester nichts von den Israeliten nehmen …
11Auch soll ein Mann die Speise nicht weihen … dies ist, was er sagte: „Sie jagen jeder seinen Bruder mit einem Netz.“
12Auch soll keiner von seinem ganzen Besitz Heiliges weihen … bestraft werden soll, wer dem Richter ein Gelübde ablegt …
Wörter in diesem Kapitel
Was diese Wörter im Original bedeuteten – und wo sie noch vorkommen.
Englischer Text: The Apocrypha and Pseudepigrapha of the Old Testament in English, vol. 2, Fragments of a Zadokite Work (Oxford: Clarendon Press), R. H. Charles, 1913 (gemeinfrei). Deutsch: Übersetzung von Lux Veritas auf Grundlage dieser Ausgabe.
Quelle: The Apocrypha and Pseudepigrapha of the Old Testament in English, vol. 2, Fragments of a Zadokite Work (Oxford: Clarendon Press), R. H. Charles (1913) · gemeinfrei