LUX VERITAS

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Tag 4 von 21

Die 4 Reiter

1 · LIES DEN TEXT

Offenbarung 6:1-8 und Sacharja 6:1-8

Offenbarung 6:1-8

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1Und ich sah, daß das Lamm der Siegel eines auftat; und hörte der vier Tiere eines sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm! 2Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der daraufsaß, hatte einen Bogen; und ihm ward gegeben eine Krone, und er zog aus sieghaft, und daß er siegte. 3Und da es das andere Siegel auftat, hörte ich das andere Tier sagen: Komm! 4Und es ging heraus ein anderes Pferd, das war rot. Und dem, der daraufsaß, ward gegeben, den Frieden zu nehmen von der Erde und daß sie sich untereinander erwürgten; und ward ihm ein großes Schwert gegeben. 5Und da es das dritte Siegel auftat, hörte ich das dritte Tier sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der daraufsaß, hatte eine Waage in seiner Hand. 6Und ich hörte eine Stimme unter den vier Tieren sagen: Ein Maß Weizen um einen Groschen und drei Maß Gerste um einen Groschen; und dem Öl und Wein tu kein Leid! 7Und da es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme des vierten Tiers sagen: Komm! 8Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der daraufsaß, des Name hieß Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben, zu töten das vierte Teil auf der Erde mit dem Schwert und Hunger und mit dem Tod und durch die Tiere auf Erden.

Sacharja 6:1-8

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1Und ich hob meine Augen abermals auf und sah, und siehe, da waren vier Wagen, die gingen zwischen zwei Bergen hervor; die Berge aber waren ehern. 2Am ersten Wagen waren rote Rosse, am andern Wagen waren schwarze Rosse, 3am dritten Wagen waren weiße Rosse, am vierten Wagen waren scheckige, starke Rosse. 4Und ich antwortete und sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Mein Herr, wer sind diese? 5Der Engel antwortete und sprach zu mir: Es sind die vier Winde unter dem Himmel, die hervorkommen, nachdem sie gestanden haben vor dem Herrscher aller Lande. 6An dem die schwarzen Rosse waren, die gingen gegen Mitternacht, und die weißen gingen ihnen nach; aber die scheckigen gingen gegen Mittag. 7Die starken gingen und zogen um, daß sie alle Lande durchzögen. Und er sprach: Gehet hin und durchziehet die Erde! Und sie durchzogen die Erde. 8Und er rief mich und redete mit mir und sprach: Siehe, die gegen Mitternacht ziehen, machen meinen Geist ruhen im Lande gegen Mitternacht.

2 · VERSTEHE ES

Die vier Pferde (weiß, rot, schwarz und fahl) greifen ein Bild auf, das schon bei Sacharja stand. Eroberung, Krieg, Hunger und Tod: Das sind keine Neuheiten des Endes, es sind die vier Kräfte, die die ganze Menschheitsgeschichte seit jeher durchziehen. Das entscheidende theologische Detail liegt im Verb: Jeder Reiter zieht nur aus, wenn das Lamm das Siegel auftut, und vom vierten heißt es, ihm sei „Macht gegeben, zu töten das vierte Teil auf der Erde“. Es ist empfangene, begrenzte Macht unter Kontrolle. Die Offenbarung leugnet nicht das Grauen der Welt; sie leugnet, dass das Grauen souverän ist. Es gibt eine Grenze, die das Böse nicht überschreitet, und das Lamm hat sie gesetzt.

3 · DENKE NACH UND ANTWORTE

Lies den Text noch einmal und antworte in Ruhe. Diese drei Fragen begleiten jede Lektion der Reise.

  1. Was zeigt dieser Text darüber, wer Gott ist?
  2. Was zeigt er über den Menschen und über dich?
  3. Was wirst du heute wegen dieses Textes anders machen?

4 · LEBE UND BETE

Praktische Anwendung

Wähle eine Nachricht, die dich diese Woche erschreckt hat, und bete für sie, indem du dich erinnerst: Das hat eine Grenze, und Gott hat die Grenze gesetzt.

Gebet der Lektion

Herr, mitten in Krieg und Hunger der Welt festige mein Herz. Lass mich glauben, dass nichts deiner Hand entgleitet. Amen.