Die Hochzeit des Lammes
1 · LIES DEN TEXT
Offenbarung 19:1-16
Offenbarung 19:1-16
Im Leser öffnen →1Darnach hörte ich eine Stimme großer Scharen im Himmel, die sprachen: Halleluja! Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserm HERRN! 2Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, daß er die große Hure verurteilt hat, welche die Erde mit ihrer Hurerei verderbte, und hat das Blut seiner Knechte von ihrer Hand gefordert. 3Und sie sprachen zum andernmal: Halleluja! und der Rauch geht auf ewiglich. 4Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Tiere fielen nieder und beteten an Gott, der auf dem Stuhl saß, und sprachen: AMEN, Halleluja! 5Und eine Stimme ging aus von dem Stuhl: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die ihn fürchten, beide, klein und groß! 6Und ich hörte wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! denn der allmächtige Gott hat das Reich eingenommen. 7Lasset uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben! denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich bereitet. 8Und es ward ihr gegeben, sich anzutun mit reiner und schöner Leinwand. (Die köstliche Leinwand aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.) 9Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Abendmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. 10Und ich fiel vor ihn zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht und deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! (Das Zeugnis aber Jesu ist der Geist der Weissagung.) 11Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der daraufsaß, hieß Treu und Wahrhaftig, und er richtet und streitet mit Gerechtigkeit. 12Seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt viele Kronen; und er hatte einen Namen geschrieben, den niemand wußte denn er selbst. 13Und war angetan mit einem Kleide, das mit Blut besprengt war; und sein Name heißt “das Wort Gottes”. 14Und ihm folgte nach das Heer im Himmel auf weißen Pferden, angetan mit weißer und reiner Leinwand. 15Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Heiden schlüge; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter des Weins des grimmigen Zorns Gottes, des Allmächtigen. 16Und er hat einen Namen geschrieben auf seinem Kleid und auf seiner Hüfte also: Ein König aller Könige und ein HERR aller Herren.
2 · VERSTEHE ES
Nach der Klage der Ausbruch der Freude: vier „Halleluja“, die einzigen Male, dass dieses Wort im ganzen Neuen Testament vorkommt. Das Bild wechselt vom Gericht zur Hochzeit. Die Braut kleidet sich in feine Leinwand: „Die köstliche Leinwand aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen“. Das treue Alltagsleben ist selbst das Hochzeitskleid. Und dann erscheint der Reiter auf dem weißen Pferd, mit einem in Blut getauchten Gewand. Das ist wichtig: Das Blut ist schon VOR der Schlacht an ihm, denn es ist sein eigenes. Er siegt mit dem Schwert, das aus seinem Mund geht, dem Wort. Christus erobert die Welt nicht durch die Gewalt, die er ausübt, sondern durch die, die er erlitten hat.
3 · DENKE NACH UND ANTWORTE
Lies den Text noch einmal und antworte in Ruhe. Diese drei Fragen begleiten jede Lektion der Reise.
- Was zeigt dieser Text darüber, wer Gott ist?
- Was zeigt er über den Menschen und über dich?
- Was wirst du heute wegen dieses Textes anders machen?
4 · LEBE UND BETE
Praktische Anwendung
Wähle für heute eine kleine, konkrete Tat der Gerechtigkeit: bezahlen, was du schuldest, den verteidigen, der nicht anwesend ist, einen eigenen Fehler korrigieren.
Gebet der Lektion
Halleluja! Komm, Herr Jesus. Bereite mich durch ein Leben gerechter Taten, damit dein Tag mich bereit findet. Amen.