LUX VERITAS

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Tag 10 von 21

1. Thessalonicher: Das Kommen Christi

1 · LIES DEN TEXT

1. Thessalonicher 4:13-18 und 5:1-11

1. Thessalonicher 4:13-18

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13Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht verhalten von denen, die da schlafen, auf daß ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben. 14Denn so wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird Gott auch, die da entschlafen sind, durch Jesum mit ihm führen. 15Denn das sagen wir euch als ein Wort des HERRN, daß wir, die wir leben und übrig bleiben auf die Zukunft des HERRN, werden denen nicht zuvorkommen, die da schlafen. 16denn er selbst, der HERR, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden auferstehen zuerst. 17Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem HERRN entgegen in der Luft, und werden also bei dem HERRN sein allezeit. 18So tröstet euch nun mit diesen Worten untereinander.

1. Thessalonicher 5:1-11

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1Von den Zeiten aber und Stunden, liebe Brüder, ist nicht not euch zu schreiben; 2denn ihr selbst wisset gewiß, daß der Tag des HERRN wird kommen wie ein Dieb in der Nacht. 3Denn sie werden sagen: Es ist Friede, es hat keine Gefahr, so wird sie das Verderben schnell überfallen, gleichwie der Schmerz ein schwangeres Weib, und werden nicht entfliehen. 4Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife. 5Ihr seid allzumal Kinder des Lichtes und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. 6So lasset uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasset uns wachen und nüchtern sein. 7Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts trunken; 8wir aber, die wir des Tages sind, sollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. 9Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besitzen durch unsern HERRN Jesus Christus, 10der für uns alle gestorben ist, auf daß, wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben sollen. 11Darum ermahnet euch untereinander und bauet einer den andern, wie ihr denn tut.

2 · VERSTEHE ES

Wahrscheinlich der erste Brief, den Paulus schrieb, um das Jahr 50 n. Chr. Die Gemeinde war in Angst: Würden die, die vor dem Kommen Christi starben, die Hoffnung verlieren? Die Antwort ist seelsorgerlich, nicht spekulativ: „auf daß ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben“. Er beschreibt die Begegnung mit Christus und schließt: „So tröstet euch nun mit diesen Worten untereinander“. Der Zweck der Lehre von der Wiederkunft ist Trost, nicht Panik. Und über die Zeitpunkte ist er direkt: Der Tag kommt „wie ein Dieb in der Nacht“; darum ist Wachen kein Berechnen, sondern wach zu leben.

3 · DENKE NACH UND ANTWORTE

Lies den Text noch einmal und antworte in Ruhe. Diese drei Fragen begleiten jede Lektion der Reise.

  1. Was zeigt dieser Text darüber, wer Gott ist?
  2. Was zeigt er über den Menschen und über dich?
  3. Was wirst du heute wegen dieses Textes anders machen?

4 · LEBE UND BETE

Praktische Anwendung

Schreibe eine Trostnachricht an jemanden, der einen geliebten Menschen verloren hat. Nutze den Text, keine Floskel.

Gebet der Lektion

Herr, tröste den, der weint. Lass die Hoffnung auf dein Kommen Erleichterung sein und nicht Angst im Herzen dessen, der leidet. Amen.