Worte, die erbauen
1 · LIES DEN TEXT
Sprüche 15:1-4 und 18:20-21
Sprüche 15:1-4
Im Leser öffnen →1Eine linde Antwort stillt den Zorn; aber ein hartes Wort richtet Grimm an. 2Der Weisen Zunge macht die Lehre lieblich; der Narren Mund speit eitel Narrheit. 3Die Augen des HERRN schauen an allen Orten beide, die Bösen und die Frommen. 4Ein heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber eine lügenhafte macht Herzeleid.
Sprüche 18:20-21
Im Leser öffnen →20Einem Mann wird vergolten, darnach sein Mund geredet hat, und er wird gesättigt von der Frucht seiner Lippen. 21Tod und Leben steht in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, der wird von ihrer Frucht essen.
2 · VERSTEHE ES
„Eine linde Antwort stillt den Zorn“ ist eine der praktischsten Beobachtungen der Schrift: Der Tonfall verändert das Ergebnis ebenso sehr wie der Inhalt. Die Sprüche sagen sogar, dass Tod und Leben in der Gewalt der Zunge stehen und dass, wer sie liebt, von ihrer Frucht essen wird; das heißt, du wirst dich von dem nähren, was du redest, zum Guten wie zum Schlechten. Die weise Zunge nennen sie einen „Baum des Lebens“, die verkehrte „Herzeleid“. Niemand muss schreien, um gehört zu werden, und das zur rechten Zeit gesagte Wort gilt mehr als das richtige Wort zur falschen Zeit.
3 · DENKE NACH UND ANTWORTE
Lies den Text noch einmal und antworte in Ruhe. Diese drei Fragen begleiten jede Lektion der Reise.
- Was zeigt dieser Text darüber, wer Gott ist?
- Was zeigt er über den Menschen und über dich?
- Was wirst du heute wegen dieses Textes anders machen?
4 · LEBE UND BETE
Praktische Anwendung
Antworte heute, wenn dich jemand das erste Mal reizt, leiser als gewöhnlich und langsamer. Beobachte die Wirkung.
Gebet der Lektion
Herr, stelle eine Wache vor meinen Mund. Meine Worte sollen heilen, statt einzufordern, und ich möge zu schweigen wissen, wenn Schweigen treuer ist, als recht zu haben. Amen.