LUX VERITAS

Schriften und Handschriften

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Tag 8 von 10

Die 10 Gebote

1 · LIES DEN TEXT

2. Mose 20:1-17 und Matthäus 22:34-40

2. Mose 20:1-17

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1Und Gott redete alle diese Worte: 2Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe. 3Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. 4Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. 5Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; 6und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten. 7Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht. 8Gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest. 9Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken; 10aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. 11Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. 12Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande, daß dir der HERR, dein Gott, gibt. 13Du sollst nicht töten. 14Du sollst nicht ehebrechen. 15Du sollst nicht stehlen. 16Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. 17Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat.

Matthäus 22:34-40

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34Da aber die Pharisäer hörten, wie er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich. 35Und einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach: 36Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz? 37Jesus aber sprach zu ihm: “Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.” 38Dies ist das vornehmste und größte Gebot. 39Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. 40In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

2 · VERSTEHE ES

Vor jedem Gebot kommt das Evangelium: „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe“. Das Gesetz ist Antwort auf die Befreiung, nicht Bedingung für sie: Gott sagt nicht „gehorche, damit ich dich befreie“, sondern „ich habe dich befreit; lebe nun als freier Mensch“. Die zehn Worte (Aseret ha-Dewarim) teilen sich auf zwei Tafeln: vier über Gott, sechs über den Nächsten. Jesus fasst sie genau so zusammen: Gott lieben und den Nächsten lieben. Und es gibt ein leicht zu übersehendes Detail: Das Sabbatgebot ist das einzige, das Ruhe verlangt, sogar für die Knechte und die Fremden. Gott erließ Gesetze gegen Ausbeutung, bevor es irgendeine Gewerkschaft gab.

3 · DENKE NACH UND ANTWORTE

Lies den Text noch einmal und antworte in Ruhe. Diese drei Fragen begleiten jede Lektion der Reise.

  1. Was zeigt dieser Text darüber, wer Gott ist?
  2. Was zeigt er über den Menschen und über dich?
  3. Was wirst du heute wegen dieses Textes anders machen?

4 · LEBE UND BETE

Praktische Anwendung

Halte heute mit Absicht ein Gebot, das du gewöhnlich als freiwillig behandelst; wahrscheinlich das der Ruhe.

Gebet der Lektion

Herr, du hast mich zuerst befreit. Möge ich aus Dankbarkeit gehorchen und nicht, um deine Liebe zu erkaufen. Amen.