LUX VERITAS

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Tag 8 von 21

Philipper: Die Freude

1 · LIES DEN TEXT

Philipper 2:1-11 und 4:4-13

Philipper 2:1-11

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1Ist nun bei euch Ermahnung in Christo, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, 2so erfüllet meine Freude, daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einhellig seid. 3Nichts tut durch Zank oder eitle Ehre; sondern durch Demut achte einer den andern höher denn sich selbst, 4und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des andern ist. 5Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war: 6welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, Gott gleich sein, 7sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden; 8er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. 9Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10daß in dem Namen Jesu sich beugen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der HERR sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Philipper 4:4-13

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4Freuet euch in dem HERRN allewege! Und abermals sage ich: Freuet euch! 5Eure Lindigkeit lasset kund sein allen Menschen! der HERR ist nahe! 6Sorget nichts! sondern in allen Dingen lasset eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden. 7Und der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu! 8Weiter, liebe Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich, was wohllautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket nach! 9Welches ihr auch gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein. 10Ich bin aber höchlich erfreut in dem HERRN, daß ihr wieder wacker geworden seid, für mich zu sorgen; wiewohl ihr allewege gesorgt habt, aber die Zeit hat's nicht wollen leiden. 11Nicht sage ich das des Mangels halben; denn ich habe gelernt, worin ich bin, mir genügen zu lassen. 12Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; ich bin in allen Dingen und bei allen geschickt, beides, satt sein und hungern, beides, übrighaben und Mangel leiden. 13Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.

2 · VERSTEHE ES

Paulus schreibt im Gefängnis, und das Wort „Freude“ kommt sechzehnmal vor. Die Mitte ist ein uralter Hymnus, wahrscheinlich schon vor ihm gesungen: Christus, der in göttlicher Gestalt war, „entäußerte sich selbst“ (Kenosis), nahm Knechtsgestalt an und war gehorsam bis zum Tod am Kreuz; darum hat Gott ihn erhöht. Die ganze Ethik des Briefes leitet sich daraus ab: Demut ist keine Technik, sie ist Nachahmung. Und das berühmte „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus“ ist kein Eroberungsmotto: Der Zusammenhang ist, zu lernen, mit viel und mit wenig zu leben, „in allen Dingen und bei allen“. Es ist ein Vers über Genügsamkeit, nicht über Leistung.

3 · DENKE NACH UND ANTWORTE

Lies den Text noch einmal und antworte in Ruhe. Diese drei Fragen begleiten jede Lektion der Reise.

  1. Was zeigt dieser Text darüber, wer Gott ist?
  2. Was zeigt er über den Menschen und über dich?
  3. Was wirst du heute wegen dieses Textes anders machen?

4 · LEBE UND BETE

Praktische Anwendung

Schreibe drei konkrete Gründe zur Dankbarkeit von heute auf, auch einen, der aus einer schwierigen Lage kam.

Gebet der Lektion

Herr, lehre mich das Geheimnis der Genügsamkeit. Lass meine Freude nicht davon abhängen, dass alles gut läuft. Amen.